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- Die Druckfarbe ist nach normaler Trockenzeit von dem Bedruckstoff leicht abzureibe.  Ursachen hierfür können eine zu stark verdünnte Druckfarbe oder sehr schwach geleimtes Papier sein.  In beiden Fällen werden die Pigmente nicht durch die Bindemittel fest an den Bedruckstoff gebunden, sie liegen nur lose auf.


D r u c k b e g r i f f e
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Druckfarben sind farbmittelhaltige Gemische, die mit Hilfe einer Druckform auf einen Bedruckstoff übertragen werden und dort eine Schicht bilden, die trocknet. Sie sind Stoffgemische, die dazu geeignet sind, in technischen und industriellen Prozessen Oberflächen so einzufärben, dass Bilder und Texte dargestellt werden. Druckfarben bestehen aus extrem fein verteilten Pigmenten, Bindemitteln und organischen Lösungsmitteln. Die Farbe schwarz enthält Pigmente aus Gasruß. Die Pigmente der bunten Farben bestehen auf chemischer oder mineralischer Basis.

Je nach Druckverfahren werden die einzelnen Komponenten zur Herstellung von Druckfarben ausgewählt. In der Farbe für den Offsetdruck sind keine Lösungsmittel enthalten. Die indirekte Übertragung der Farbe beim Druckvorgang verlangt eine andere Farbrezeptur als die direkter Druckverfahren. Im Tief- und Flexodruck wird dünnflüssige Farbe verwendet. Sie enthält viele sich schnell verflüchtigende Lösungsmittel. Siebdruckfarben bewegen sich je nach Verwendungszweck zwischen der Tiefdruck- und der Offsetdruckfarbe.

Inhaltsverzeichnis

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Einteilung von Druckfarben

Eingeteilt werden Druckfarben nach den Druckverfahren, für die sie hergestellt sind (Bogen-, Rollenoffsetfarben; Buch- bzw. Hochdruckfarben; Flexodruckfarben; Tiefdruckfarben usw.), nach ihrer Farbe und dem verwendeten Farbsystem (Skalenfarben, Schmuckfarben, Tagesleuchtfarben, Metalleffektfarben, Sicherheitsfarben usw.), sowie nach den Bedruckstoffen, für die sie geeignet sind (Folien-, Blechdruck-, Textilfarben usw.).

Druckfarben sind in unterschiedlichsten Gebinden im Handel, von der 1 kg-Blechdose bis zum 1000 kg-Container. Druckereien mit sehr großem Bedarf werden mit Tankwagen beliefert.

Die Toner der elektrostatischen und die Tinten der Tintenstrahl-Druckverfahren sind keine Druckfarben nach der üblichen Definition. Die Bezeichnung Druckerschwärze für (schwarze) Druckfarbe wird fachsprachlich nicht verwendet.

Allgemeine Anforderungen an Druckfarbe

Optische Eigenschaften

Die Druckfarbe soll einen geforderten Farbton (Farbort, Farbstärke, Hell/Dunkel) auf einem Bedruckstoff realisieren. Oberflächenglanz, metallischer Glanz und Interferenzerscheinungen lassen ein Druckprodukt hochwertiger erscheinen. Teilweise werden Glanzeffekte auch durch Lacke erzielt. Die optischen Eigenschaften sind abhängig von dem Druckverfahren, dem Bedruckstoff, dem Standort des Betrachters, sowie der Lichtquelle, unter der das Druckprodukt betrachtet wird. Glanzeffekte sind abhängig vom Betrachtungswinkel des Beobachters.

Oberflächenglanz ist ein so genannter "unbunter Glanz" der die Buntheit der Oberfläche verringert. Metallischer Glanz wird durch eine gezielte winkelabhängige Reflexion von Licht erreicht. Perlglanzeffekte (z.B. bei Sektetiketten) entstehen durch Interferenzeffekte in dünnen Schichten mit eingelagerten Pigmenten.

Mechanische Eigenschaften

Die mechanischen Eigenschaften von Druckfarben werden auch rheologische Eigenschaften genannt. Die Vielzahl unterschiedlicher Druckverfahren und Bedruckstoffe erfordert unterschiedliche Druckfarben. Offsetdruckfarben müssen zum Beispiel aufgrund des langen Farbwerkes mit vielen Walzen genauso wie Siebdruckfarben sehr zähflüssig sein. Tiefdruckfarbe hingegen ist eher dünnflüssig.

Druckfarben für Druckprozess ... Mehr in der Wikipedia




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