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ABSOLUTE FEUCHTIGKEIT

- Bei Papier die Wassermenge in Gewichtsprozent, die im Papier vorhanden ist.


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Funktionstextilien sind Bekleidungs- und Heimtextilien, die durch einen High-Tech-Prozess entstehen. Der funktionelle Mehrwert entsteht durch die Auswahl von Fasern, Garnen, die Art der Gewebekonstruktion sowie durch die Ausrüstung.

Bei Sport- und Outdoorbekleidung hat Funktion absolut Priorität. Im Wäschebereich bieten mittlerweile viele Hersteller Funktionswäsche, die als unterste Schicht im Bekleidungssystem getragen wird. Es entsteht dadurch ein angenehmes Mikroklima auf der Haut und sorgt dafür, das Schweiß und Feuchtigkeit von der Hautoberfläche durch das Textil hindurch transportiert werden. Dies ist nur möglich mit Fasern, die über einen guten Feuchtetransport verfügen, also selbst nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen: synthetische Fasern wie Polyester (PES), Polyamid (PA) oder Polypropylen (PP).

Die zweite Schicht im Bekleidungssystem dient zur Isolierung, also dem Schutz gegen Kälte. Früher trug man dazu einen Wollpulli. Heute ist es das Fleece. Es ist ein Gewirk aus Polyester-Fasern und hat gegenüber dem klassischen Wollpulli Vorteile: es ist leichter und - je nach Hersteller - winddicht, absolut formbeständig (auch bei Nässe), kratzt nicht, kann problemlos gewaschen werden und trocknet viel schneller.

Darüber wird zum Schutz gegen Wind und Wetter - nach dem klassischen Zwiebelschalenprinzip - eine dritte Schicht, die "Hard Shell", also eine Jacke empfohlen, die durch eine Membran oder Beschichtung überhaupt erst ihren funktionellen Wetterschutz bei gleichzeitiger Atmungsaktivität erhält. In den Anfängen war diese Jacke aus einem Material gearbeitet. Neuester Stand der Technik sind Jacken, bei denen unterschiedliche Materialien kombiniert werden. Die Gewebe sind robust, wo z.B. Rucksackgurte scheuern könnten, besonders weich und anschmiegsam, wo es auf Bewegungsfreiheit ankommt und erhöht wasserdampfdurchlässig, wo der Schweiß in Strömen fließt.

"Soft Shells" ist Bekleidung der neuesten Generation. Sie kombinieren die äußere und mittlere Bekleidungsschicht in einer Jacke mit einer - je nach Hersteller unterschiedlich definierten - Verbindung von Wetterschutz und Atmungsaktivität. Das Material ist weich und anschmiegsam. Die Jacken für Frauen sind sehr körperbetont geschnitten.

Unter "Smart Clothes" versteht man Bekleidung mit intelligenter Funktion. Sie ist "smart" vor allem durch die Integration von intelligenten, meist elektronischen Komponenten (electronic wear) und bietet dadurch einen Mehrwert. Der Siegeszug der Smart Clothes ist ungebrochen. Nach den Anfängen im Bereich Sport, Schutzbekleidung, Outdoor und Fashion erobern sie nun den Markt der Gesundheitsvorsorge, Management des Alltags und Unterhaltung.

Funktionelle Eigenschaften

winddicht wasserdicht atmungsaktiv thermoregulierend schmutzabweisend antimikrobiell flammfest UV-beständig elastisch strapazierfähig pflegeleicht chemiekalienresistent

Literatur

Petra Knecht (Hrsg.): Funktionstextilien. High-Tech-Produkte bei Bekleidung und Heimtextilien. Edition Textil 1. Auflage, 2003, 367 Seiten, zahlreiche Abbildungen, mit ABC der Funktionstextilien und Herstelleradressen, gebunden, Deutscher Fachverlag, Frankfurt/Main,

Weblinks

www.funktionstextilien.de www.texbac.de Von „http://de.wikipedia.orghttp://de.wikipedia.org/wiki/Funktionstextil“ ... Mehr in der Wikipedia




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