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ADHAESION

- Molekulare Kraft : Das Aneinanderhaften bzw. Anziehen von Molekülen verschiedener Stoffe.  Adhäsionskräfte wirken dabei nur auf engster Berührung der beiden Stoffe. 


D r u c k b e g r i f f e
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Der Thalamus (von griechisch ϑάλαμος [thálamos] „Schlafgemach, Kammer“) bildet den größten Teil des Zwischenhirns. Er setzt sich aus vielen Kerngebieten zusammen, die eine besonders starke Verbindung zur gesamten Großhirnrinde aufweisen. Bei den meisten Menschen sind beide Thalami entwicklungsbedingt über eine dünne Bindegewebsbrücke, die Adhaesio interthalamica (auch Massa intermedia) verwachsen. Diese enthält jedoch nur in Ausnahmefällen kreuzende Fasern (Kommissuren).
Im Laufe der Hirnentwicklung spaltet sich der Thalamus in zwei Anteile. Der "eigentliche" Thalamus muss daher genauer als Thalamus dorsalis bezeichnet werden. Seine Aufgabe ist die Modulation der ein- und ausgehenden Informationen zum Großhirn und somit der kortikalen Erregung. Der Thalamus ventralis (nicht zu verwechseln mit der ventralen Kerngruppe des Thalamus (dorsalis)), kontrolliert und moduliert wiederum die Erregung des eigentlichen Thalamus (dorsalis).

Inhaltsverzeichnis

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Thalamuskerne

Entsprechend ihrer Verbindung zur Großhirnrinde werden spezifische und unspezifische Thalamuskerne unterschieden. Diese Unterscheidung ist jedoch eigentlich nicht sinnvoll, da mittlerweile bekannt ist, dass auch die Projektionen spezifischer thalamischer Kerne meist nicht nur auf ein Cortexareal beschränkt ist. Aufgrund der Anschaulichkeit wird die Unterteilung jedoch oft noch getroffen

Spezifische Thalamuskerne

Die spezifischen Thalamuskerne sind afferent (zuführend) und efferent (wegführend) mit nach Sinnesqualität klar abgrenzbaren Bereichen der Großhirnrinde verbunden. Sie erhalten sensible (Tasten, Vibration, Schmerz) und sensorische (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen) Impulse aus der Peripherie (Sinnesorgane) und leiten diese nach Umschaltung an die zuständigen Bezirke in der Großhirnrinde weiter. Außerdem werden Informationen aus motorischen Zentren (Kleinhirn, Basalganglien) an die motorischen Areale der Großhirnrinde geleitet.

Wichtige spezifische Kerne sind die:

Corpus geniculatum mediale Corpus geniculatum laterale Nucleus ventralis anterolateralis Nucleus ventralis posterior Nuclei anteriores Nuclei mediales Pulvinar

Unspezifische Thalamuskerne

Die unspezifischen Thalamuskerne haben keine direkte Verbindung zur Großhirnrinde. Sie erhalten Informationen aus der Formatio reticularis, aus dem Kleinhirn und aus den Basalganglien und sind efferent mit den spezifischen Thalamuskernen verbunden, steuern diese also an.

Wichtige unspezifische Kerne sind die:





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