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ANTI-ALIASING

- auch "Kantenglättung" genannt zur Verminderung des Treppeneffekts, der durch Pixeldarstellung bei schrägen und gekrümmten Linien entsteht. Durch Interpolation - farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte - werden die "Treppenstufen" ausgeglichten. Dabei kann es allerdings passieren, daß die Darstellung von Linien breiter erscheint.


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Bei Antialiasing [ˌæntiˈeɪliəsɪŋ] (auch Treppenglättung oder Kantenglättung genannt) werden Signalanteile oberhalb der Nyquist-Frequenz durch Tiefpassfilterung gedämpft. Der Begriff wird bei der Computergrafik wie auch in der Elektroakustik verwendet; das grundsätzliche Prinzip ist dabei identisch.

Inhaltsverzeichnis

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Hintergrund

Zur digitalen oder zumindest zeitdiskreten Übertragung von analogen Signalen werden die analogen Ausgangssignale zunächst abgetastet, für die digitale Übertragung quantisiert, über einen Nachrichtenkanal übertragen und dann rekonstruiert. Das rekonstruierte Signal wird sich fast immer vom Ausgangssignal unterscheiden. Selbst bei der theoretisch besten Übertragungsmethode, welche durch das WKS–Abtasttheorem beschrieben wird, führen hochfrequente Signalanteile zum sog. Alias-Effekt, d.h. die hochfrequenten Anteile sind nach der Abtastung nicht mehr von anderen Signalanteilen, die unterhalb der Nyquist-Frequenz liegen, unterscheidbar. Meist ist dieser Fehler im rekonstruierten Signal unerwünscht, die hochfrequenten Anteile sollen "unsichtbar" bleiben. Daher wird ein Antialiasing-Filter eingesetzt â€“ ein Tiefpassfilter, der vor der Quantisierung die Signalanteile oberhalb der Nyquist-Frequenz möglichst stark dämpft.

Reale, praktisch eingesetzte Abtast- und Rekonstruktionsverfahren sind immer weit vom Ideal des Abtasttheorems entfernt. Gemessen an diesem Ideal werden durch den Abtast- und Rekonstruktionsprozess selbst hochfrequente Anteile zum Signal hinzugefügt. Um trotzdem eine fehlerarme Übertragung zu gewährleisten, wird eine Abtastrate verwendet, deren Nyquist-Frequenz weit oberhalb der höchsten genutzten Frequenz liegt. Diese




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