drucken
BIEGEPROBE

- Papierprüfverfahren zur Feststellung der Laufrichtung.  Es werden aus der Länge und der Breite des Papiers gleichlange Streifen geschnitten und aufeinandergelegt.   Zur Probe werden die Streifen an einem Ende gefaßt und senkrecht gestellt.   Der aus der Laufrichtung geschnittene Streifen besitzt eine größere Steifigkeit und steht aufrechter.


D r u c k b e g r i f f e
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0|9


Spannungsrisskorrosion ist die transkristalline (durch das GefĂĽgekorn) oder interkristalline (entlang der Korngrenzen des GefĂĽges) Rissbildung in Werkstoffen unter dem gleichzeitigen Einfluss einer rein statischen Zugspannung oder mit ĂĽberlagerter niederfrequenter Zugschwellspannung und eines spezifischen Angriffsmittels. Auch Zugspannungen in Form von Eigenspannungen sind hier wirksam.

Inhaltsverzeichnis

//

Werkstoffe und Mechanismus

Bei der Spannungsrisskorrosion (SpRK) treten im allgemeinen keine sichtbaren Korrosionsprodukte auf. Die Trennung ist verformungsarm.

Gegen Spannungsrisskorrosion sind bestimmte Werkstoffgruppen empfindlich. Dazu gehören Kupfer-Zink-Legierungen (Messing), manche Aluminium-Knetlegierungen, rost- und säurebeständige Stähle (teilweise) und martensitaushärtbare Stähle. Auch hochfeste Stähle (z. B. für Spannbeton) können unter bestimmten Umständen anfällig gegen wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrosion sein, un- und niedriglegierte Stähle gegen Spannungsrisskorrosion durch Nitrate. Auch bei niedriglegierten Goldlegierungen (Feingehalt unter 585/-)mit Zinkanteilen oder Legierungen mit Nickelanteilen(hier auch bei Feingehalten über 585/-) treten Schäden bis zur völligen Auflösung des Gefüges auf. Des weiteren kann auch bei Kunststoffen Spannungsrisskorrosion auftreten. Voraussetzung hierfür ist das Vorhandensein von Zugspannungen und eine hohe Alkalität der Umgebung. Von Bedeutung ist dieses Problem z.B. in der Befestigungstechnik, wenn Kunststoffdübel (z.B. aus Polyethylen) in Betonuntergründen zum Einsatz kommen sollen.

FĂĽr das Auftreten von Spannungsrisskorrosion mĂĽssen drei Bedingungen erfĂĽllt sein:

der Werkstoff muss empfindlich gegen Spannungsrisskorrosion sein, Zugspannungen mĂĽssen vorliegen, ein spezifisches Angriffsmittel muss vorhanden sein.

Als spezifische Angriffsmittel wirken bei rost- und säurebeständigen austenitischen Stählen Chloride, bei Kupfer-Zink-Legierungen sowie bei Goldlegierungen mit Zinkanteil sind es Ammoniak, Amine, Ammoniumsalze, Schwefeldioxid, Stickoxide, Nitrit, Nitrat, Quecksilbersalze etc., bei Aluminium ebenfalls Chloride (Meerwasser).

Diese Angriffsmittel wirken schon in sehr geringen Konzentrationen, teils im ppm-Bereich.

Die Rissinitiierungszeit und die Rissfortschrittsgeschwindigkeit hängen von der Höhe der Zugspannungen, der Konzentration des Angriffsmittels und dem Grad der Kaltverfestigung ab. Als Schwellwert wird bei Messing die sehr niedrige Zugspannung von 10 MPa ... Mehr in der Wikipedia




Start | Impressum | Webmastertools

Lexikon: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0-9




Themen:

- -
Fanartikel

Drucksachen
Visitenkarten Flyer, Folder Aufkleber Plakate, Poster Briefpapier(e)

Informationen
Druckbegriffe erklärt intelligente Suche Fanartikel T-more News häufige Suchbegiffe

Top Seiten

Top Suchbegrife