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BLEICHEN

- Erhöhung des Weißgrades eines Faserstoffes zur Herstellung von Papier. Der Bleichprozeß ist eine Weiterführung des chemischen Aufschlusses, bei dem die Abtrennung der Zellulosebegleitstoffe vollendet wird, da der Zellstoff nach dem chemischen Aufschluß eine gelbliche bis braune Färbung hat. Das Bleichen erfolgt heute weitestgehend ohne Chlor und Chlorverbindungen.


D r u c k b e g r i f f e
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Dieser Artikel beschreibt des chemische Verfahren Bleichen. Für den gleichnamigen Ort in Tschechien, siehe BÄleÄ na Křivoklátsku; für das gleichnamige Museumsschiff siehe Bleichen (Schiff). Die Artikel Bleichen und Bleichmittel überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. Lückenlos 20:06, 13. Mai 2007 (CEST)

Bleichen ist ein textilchemisches Verfahren, bei dem der Bleicher (lat.: Albator) die vorhandenen natürlichen Färbungen der Naturfaser beseitigt und den Weißgrad erhöht. Moderne Kunstfasern werden im allgemeinen nicht mehr gebleicht. Hier achtet man, wenn gewünscht, schon bei der Herstellung der Faser auf den entsprechenden Weißgrad. Bei der Baumwolle ist das Bleichen als Vorbehandlung zum Färben allgemein üblich.

Dieser Bleichprozess wird meistens mit Wasserstoffperoxid, Natronlauge und Tensiden (und anderen Hilfschemikalien wie z.B. den Bleichstabilisatoren) durchgeführt. Je nach Herkunft der Faser (cellulosisch z.B. Baumwolle oder tierisch z.B. Schafwolle), wird die Bleiche bei unterschiedlichen pH-Werten durchgeführt. Baumwolle wird z.B. alkalisch und Wolle dagegen wird im sauren pH-Bereich gebleicht. Die chemischen Komponenten reagieren miteinander und durch den Einfluss der Bleichstabilisatoren wird der Sauerstoff aus dem Wasserstoffperoxid kontrolliert und langsam abgespalten. Bei einer spontanen, unkontrollierten Zersetzung würde die Molekülkettenlänge der Cellulose verringert, was sich durch verminderte Reissfestigkeiten bemerkbar macht. Mit der Bleiche werden mehrere Ziele verfolgt: a) Entfärben durch die Oxidation des Grundfarbstoffes b) Entfernen von pflanzlichen Verunreinigungen, z.B. Blattresten u.ä. aus der Ernte c) Entfernen von Fetten d) Erhöhung und Vergleichmässigung der Saugfähigkeit für nachfolgende Prozesse

Man unterscheidet zwischen kontinuierlichen und diskontinuierlichen Bleichverfahren. Bei den kontinuierlichen Verfahren wird die Bleichflotte (Mischung aus Wasserstoffperoxid, Natronlauge, Stabilisator und Wasser) aufgetragen und in einem Durchlaufdämpfer nahe der 100°C Mark ... Mehr in der Wikipedia




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