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BOGENSIGNATUR

- Kennzeichnung eines jeden Druckbogens im Werkdruck durch die fortlaufende Bogenzahl im Fuß der ersten Seite.


D r u c k b e g r i f f e
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Bogennorm und Bogensignatur sind Fachbegriffe aus der Verlagsherstellung. Auf der ersten Seite eines jeden Druckbogens stehen die Bogennorm und die Bogensignatur. Die Bogensignatur gibt die Bogenzahl und die Bogennorm in Kurzform den Buchtitel mit der Auflagenbezeichnung an, z. B.

8-Schiller,Tell/5. Aufl.

(der achte Bogen aus der fünften Auflage von Schillers Wilhelm Tell)

Sie stehen in sehr kleinem Schriftgrad unterhalb des Satzspiegels, im Beschnitt oder im Bund der jeweils ersten Seite. Diese beiden Angaben helfen dem Buchbinder, die einzelnen Bogen titelbezogen richtig zusammenzutragen (kollationieren), damit die richtige Bogen-Reihenfolge und damit die richtige Seitenfolge gewährleistet ist.

Gelegentlich wurde auf der jeweils dritten Seite eines Bogens die Bogensignatur mit einem Sternchen versehen und wiederholt.

Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wird in der Buchherstellung auf diese versteckten Hinweise verzichtet.

Siehe auch

Flattermarken Schneidemarken Falzmarken

Literatur

Severin Corsten: Die Erfindung der Buchkunst im 15. Jahrhundert. Hamburg 1995, S. 166 ff. (Ausführlich zur Entstehung der Bogensignaturen in der Inkunabelzeit) Von „http://de.wikipedia.orghttp://de.wikipedia.org/wiki/Bogennorm_und_Bogensignatur“ ... Mehr in der Wikipedia




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