Mit Alkohol betriebene Brennstoffzelle
Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, die die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugefĂĽhrten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie umwandelt. Im Sprachgebrauch steht Brennstoffzelle meist fĂĽr die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle.
Eine Brennstoffzelle ist kein Energiespeicher, sondern nur ein Wandler. Die Energie wird mit den Brennstoffen in einem Tank gespeichert. Zusammen mit einem Brennstoffspeicher kann die Brennstoffzelle einen Akkumulator ersetzen, wodurch ein deutlich niedrigeres und gĂĽnstigeres Leistungsgewicht erreicht werden kann.
Inhaltsverzeichnis
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Einordnung
Die Gewinnung von elektrischer Energie aus chemischen Energieträgern erfolgt heute zumeist durch Verbrennung in einer Wärmekraftmaschine in Verbindung mit einem Generator über den Umweg der thermischen und der Bewegungsenergie. Die Brennstoffzelle ist geeignet, die Umformung ohne Umweg zu erreichen und damit potenziell effizienter zu sein. Dabei unterliegt sie nicht den Restriktionen des Carnot-Prozesses. Weiterhin sind Brennstoffzellen im Vergleich zum System „Wärmekraftmaschine-Generator“ einfacher aufgebaut und können zuverlässiger und abnutzungsfester als diese sein.
Besonders vielversprechend ist dabei die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle. Wasserstoff ist aber nicht, wie teilweise irreführend dargestellt, eine Energiequelle, sondern – wie Strom – ein sekundärer Energieträger. Der Stoff kommt in der Natur nicht in reiner Form vor, da er (wie bei Methan (CH4)) schnell Bindungen eingeht.
Brennstoffzellen werden bereits als Energiewandler in der Raumfahrt (Apollo, Space Shuttle) und fĂĽr U-Boot-Antriebe verwendet. Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz dieser Technik ist gegeben und nach und nach kommen bereits Produkte auf den Markt.< ... Mehr in der Wikipedia