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COLORMANAGEMENT



D r u c k b e g r i f f e
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0|9


Mit Farbmanagement (engl. color management) soll erreicht werden, dass eine Vorlage, die mit einem beliebigen EingabegerÀt erfasst wurde, an einem beliebigen AusgabegerÀt möglichst Àhnlich wiedergegeben wird.

Beispielsweise soll ein Monitor (Ausgabe) die Farben der Fotos einer Digitalkamera (Eingabe) möglichst so anzeigen wie die Kamera die Farben aufgenommen hat. Die Aufgabe eines Farbmanagementsystems (engl. CMS, color management system) besteht darin, gerÀteabhÀngige Farbbeschreibungen anhand eines GerÀteprofils in einen gerÀteunabhÀngigen Austausch-Farbraum (eng. Profile Connection Space, PCS) und auch wieder aus diesem heraus zu konvertieren. Dadurch wird erreicht, dass jedes GerÀt in einem Farbmanagementsystem die Farben annÀhernd gleich darstellt. Ein einfaches Beispiel ist der Ausdruck von farbigen Dokumenten, die mit einem Farbmanagementsystem auf dem Monitor und auf dem Ausdruck annÀhernd identisch aussehen. Als GerÀteprofil kommen in der Regel ICC-Profile zum Einsatz. Die beteiligten FarbrÀume sind hÀufig RGB (Digitalkameras und Monitore), CIELab (gerÀteunabhÀngiger Farbraum) und CMYK (Drucker). Der CIELab-Farbraum dient in diesem Fall als Bindeglied zwischen den anderen FarbrÀumen (PCS).

Neben dem L*a*b*-Farbraum, auf dem die gĂ€ngigen CM-Systeme basieren, gibt es auch andere medienneutrale FarbrĂ€ume wie etwa L*u*v*, das zwar ursprĂŒnglich fĂŒr den Einsatz in Printmedien konzipiert war, sich jedoch gegen Lab nicht hat durchsetzen können. Auch XYZ und xyY sind solche physikalischen RĂ€ume, denen gemeinsam ist, alle vom menschlichen Auge wahrnehmbaren Farben, also das sichtbare Licht, darstellen zu können. Jedoch decken sie nicht das gesamte Maxwellsche (elektromagnetische) Spektrum ab.

Color Management wird beispielsweise hÀufig in der Druck-, Foto- und Werbeindustrie eingesetzt. Die Nachfrage nach Color-Management-Lösungen steigt nicht nur bei den Profis, sondern auch bei Hobbyfotografen und ambitionierten Amateuren stetig an.

Inhaltsverzeichnis

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Farbprofile

Die „Übersetzung“ der Farbdaten eines GerĂ€tes in den Profile Connection Space und von dort aus in einen anderen gerĂ€tespezifischen Farbraum wird vom CMS mit Hilfe von Farbprofilen durchgefĂŒhrt. Das Standard-Format fĂŒr Farbprofile wurde vom ICC (engl. International Color Consortium) entwickelt und in der ISO-Norm 15076 international standardisiert. Jedes an der Konvertierung beteiligte GerĂ€t (Monitor, Digitalkamera, Scanner, etc.) braucht sein eigenes Profil. Es enthĂ€lt Übersetzungstabellen, anhand derer die Konvertierung der Farbdaten vom bzw. in den PCS erfolgt. Dabei ist zu berĂŒcksichtigen, dass ein Profil immer nur fĂŒr einen bestimmten Zustand des betreffenden GerĂ€ts gilt, wird also zum Beispiel die Papiersorte von einem weißen auf ein gelbliches Papier gewechselt, so fĂŒhren dieselben CMYK-Werte zu abweichenden Farben. Ähnliches gilt fĂŒr Monitore, wenn zum Beispiel am Helligkeitsregler gedreht wird.

ICC Profile

Ein ICC-Profil entsteht, indem man die Ergebnisse eines realen GerÀtes mit den gerÀteneutralen Werten z. B. des Lab-Farbraumes (Modell der sichtbaren Farben) in Bezug setzt. Zur Erstellung am Beispiel eines Scannerprofils nimmt man eine Vorlage mit vielen kleinen unterschiedlichen Farbfeldern (IT8-Vorlage) und vermisst diese mit einem Spektralphotometer, um die Lab-Werte zu bekommen. Nun lÀsst man den Scanner diese Vorlage einlesen und kombiniert Ist-Lab- und Ist-RGB-Werte (entgegen einer weitverbreiteten Ansicht spiel ... Mehr in der Wikipedia




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