Dieser Artikel befasst sich mit der Digitalisierung in der Datenverarbeitung. In der Medizin hat der Begriff die Bedeutung âVerabreichung eines Digitalis-PrĂ€parates (Herzglykosid)â. Zu den technischen Anwendungen des Digitalisierens zur Erfassung physischer Objekte sind Informationen unter Reverse Engineering (Digitalisieren) zu finden.
Der Begriff der Digitalisierung wird unterschiedlich verwendet und bezeichnet:
die Erfassung und Umsetzung von Bildern, Fotos, Dias usw. in digitale Bilddateien (Hilfsmittel: Scanner).
die Erfassung und Umsetzung der Abmessungen dreidimensionaler GegenstÀnde in digitale Dateien (Hilfsmittel: 3D Scanner).
die Erfassung und Umwandlung von Schrift in digitale Textdateien (Hilfsmittel: Scanner und OCR-Software)
ganz allgemein die kontinuierliche Umwandlung eines analogen Signals wie z. B. der elektrischen Spannung, der Helligkeit, des Schalls (Sprache, Musik) oder des Druckes (z. B. Blutdruck) in eine Folge digitaler Werte
den Ăbergang von Analog- zur Digital-Technik speziell der rĂŒcklĂ€ufige Einsatz analoger Elektronik zugunsten digitaler Elektronik in vielen Bereichen der Technik und des alltĂ€glichen Lebens.
In der Regel wird das Ergebnis der Digitalisierung in binĂ€r codierter Form gespeichert, ĂŒbertragen und verarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
//
GrĂŒnde fĂŒr die Digitalisierung
Das Vorliegen von Informationen und Daten in digitaler Form besitzt verschiedene Vorteile:
Digitale Daten erlauben die Nutzung, Bearbeitung, Verteilung, ErschlieĂung und Wiedergabe in elektronischen Datenverarbeitungssystemen.
Digitale Daten können maschinell und damit schneller verarbeitet werden.
Der Platzbedarf ist deutlich geringer.
Auch bei langen Transportwegen und nach vielfacher Bearbeitung sind Fehler und VerfĂ€lschungen (z. B. RauschĂŒberlagerungen) im Vergleich zur analogen Verarbeitung gering.
Ein weiterer Grund fĂŒr die Digitalisierung analoger Inhalte ist die Langzeitarchivierung. Geht man davon aus, dass es keinen ewig haltbaren DatentrĂ€ger gibt, ist stĂ€ndige Migration ein Faktum. Fakt ist auch, dass analoge Inhalte mit jedem Kopiervorgang an QualitĂ€t verlieren. Digitale Inhalte bestehen hingegen aus diskreten Werten, die entweder lesbar und damit dem digitalen Original gleichwertig sind, oder nicht mehr lesbar sind, was durch redundante Abspeicherung der Inhalte beziehungsweise Fehlerkorrekturalgoritmen verhindert werden soll. Das bedeutet, dass man beim Kopieren von Digitalen DatentrĂ€gern im Normalfall nicht nur eine dem Original gleichwertige Kopie erhĂ€lt, sondern die Fehlerkorrektur-Daten neu erstellt werden und damit die digitale Kopie von digitalen Inhalten sogar besser ist als das digitale Original.
SchlieĂlich wĂ€re noch die Di ... Mehr in der Wikipedia