Die Forschungsgesellschaft Druck e.V. (FOGRA) ist ein deutscher eingetragener Verein mit Sitz in München.
Er verfolgt den Zweck, die Drucktechnik in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung zu fördern und die Ergebnisse der Druckindustrie nutzbar zu machen. Die FOGRA zählt heute (2005) über 600 Firmen-Mitglieder, darunter 20 % aus dem Ausland.
Der Verein unterhält ein eigenes Institut mit über 50 Mitarbeitern, darunter Ingenieure, Chemiker und Physiker, die mit einem Etat von über 4 Mio. € pro Jahr über ihre technischen Beiräte folgende Themen bearbeiten:
Vorstufentechnik,
Endlosdruck,
Siebdruck,
Zeitungsdruck,
Flachdruck,
Druckfarbe,
Druckpapier,
Druckweiterverarbeitung.
Die FOGRA engagiert sich in zahlreichen Normierungsgremien und anderen Organisationen und ist unter anderem Ehrenmitglied des International Color Consortiums (ICC).
Die FOGRA arbeitet eng zusammen mit dem „Bundesverband Druck und Medien e.V.“ (bvdm), der „Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen“ (AiF) und dem schweizerischen „Verein zur Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen in der graphischen Industrie“ (UGRA). Sie ist Mitglied in der „International Association of Research Institutes for the Printing, Information and Communication Industries“ (IARIGAI).
Geschichte
9. Mai 1951 Gründung in Wiesbaden unter dem Namen „Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Forschung im graphischen Gewerbe“ unter dem Vorsitz von Wilhelm Lampl.
1. September 1951 Namensänderung in „Deutsche Gesellschaft für Forschung im graphischen Gewerbe“ (daher Abkürzung FOGRA) und Verlegung des Sitzes nach München.
1954 Erste Teilnahme an der drupa und Gründung der AiF.
1965 Gründung der IARIGAI.
1970 Namensänderung in „Deutsche Gesellschaft für Druck und Reproduktionstechnik“.
1977 Erstes gemeinsame Projekt mit der UGRA.
1992 Initiative zur Grà ... Mehr in der Wikipedia