Unter dem Begriff Druck werden alle Reproduktionsverfahren zur VervielfĂ€ltigung von Druckvorlagen zusammengefasst. Drucken ist nach DIN 8730 als âWiedergabe einer textlichen respektive bildlichen Darstellung in beliebiger Anzahl durch Ăbertragung von Druckfarben bzw. fĂ€rbenden Substanzen auf den Bedruckstoff mittels einer Druckformâ definiert. Ein DrucktrĂ€ger ist alles, was bedruckt wird, zum Beispiel Papier, Folien, Textilien oder Pappe. Dieser wird auch Bedruckstoff genannt.
Es werden je nach Druckverfahren seitenrichtige oder seitenverkehrte Druckvorlagen benutzt. Diese werden zunĂ€chst mit einer farbigen Zubereitung ĂŒberzogen und dann auf einen Bedruckstoff gepresst. Dabei ĂŒbertrĂ€gt sich die Farbe von der Druckvorlage auf den Bedruckstoff. Die Druckvorlage kann dabei in aller Regel mehrfach verwendet werden.
Prinzipiell gibt es vier Arbeitsschritte in einem Druckvorgang. ZunĂ€chst wird der Bedruckstoff angelegt bzw. die Bedruckstoffbahn zugefĂŒhrt. Dann wird die Druckform eingefĂ€rbt und eventuell befeuchtet. Es folgt der eigentliche Druckvorgang. SchlieĂlich wird der Bedruckstoff ausgelegt oder der Weiterverarbeitung ĂŒberfĂŒhrt.
Schema der Druckprinzipien
Es wird zwischen drei Druckprinzipien unterschieden:
FlÀche gegen FlÀche (flach gegen flach)
Zylinder gegen FlÀche (rund gegen flach)
Zylinder gegen Zylinder (rund gegen rund)
Als Beispiele fĂŒr Maschinen, die nach dem Prinzip FlĂ€che gegen FlĂ€che arbeiten, sind der Heidelberger Tiegel im Buchdruck und die Flachbett-Maschine im Siebdruck zu nennen. Nach dem Prinzip FlĂ€che gegen Zylinder arbeiten im Buchdruck der Heidelberger Zylinder, im Offsetdruck die Andruckpresse und im Siebdruck der Zylinderautomat. Dagegen funktionieren im Offsetdruck die Bogenmaschine, der Tiefdruck, im Siebdruck die Rundsiebmaschine und der Flexodruck nach dem Prinzip Zylinder gegen Zylinder.
Druck bezeichnet zudem einen wesentlichen Arbeitsschritt der Verlagsherstellung.
Inhaltsverzeichnis
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Geschichtlicher Ăberblick der wichtigsten Erfindungen aus dem Druckbereich
Jahr
Erfindung
Erfinder
Anwendungsbereich
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