Die Wasserlinie ist die Linie, die sich aus dem Schnitt der Wasseroberfläche mit der Bordwand eines schwimmenden Schiffes ergibt. Da sie sich mit der Beladung des Schiffes ändert, wird von der Werft eine Konstruktionswasserlinie bei einem angenommenen Gewicht definiert.
Die Länge der Wasserlinie L ist bestimmend für die Rumpfgeschwindigkeit, also die theoretische Höchstgeschwindigkeit des Bootes in Verdrängerfahrt. Eine alte seemännische Merkregel dazu lautet: Länge läuft. Näherungsweise lässt sich die Höchstgeschwindigkeit Vmax in Knoten durch folgende Formel aus der Länge L der Wasserlinie in Metern berechnen:
Um diese Geschwindigkeit zu überwinden, muss ein erhebliches Maß an Energie aufgewendet werden. Ist die Geschwindigkeit jedoch überwunden geht das Schiff in die sogenannte Gleitfahrt über, bei der die das Wasser berührende Rumpffläche abnimmt und damit auch der Reibungswiderstand im Wasser. Doch nicht jedes Wasserfahrzeug kann in die Gleitfahrt übergehen. Sie ist in erster Linie abhängig von der Rumpfform.
Wiktionary: Wasserlinie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
siehe auch
Schiffsmaße
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Kategorie: Schiffbau
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