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WICKELFALZ

- Falzart, bei der jeder Bruch parallel und in gleicher Richtung erfolgt, so dass je nach Anzahl der Brüche eine Wicklung entsteht.


D r u c k b e g r i f f e
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0|9


In der Buchbinderei ist der Falz ein scharfer Bruch (eine Knickkante) bei Papieren. Die Seiten bei mehrseitig bedruckten Bogen sind so angeordnet (Ausschießen), dass durch das Falzen ein Produkt (Prospekt, Werk u.a.) mit fortlaufenden Seitennummern entsteht. Gefalzt wird im allgemeinen mit Falzmaschinen. Im Druckwesen unterscheidet man verschiedene Techniken und Formen des Papierfalzes.

Inhaltsverzeichnis

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Falztechnik

Taschenfalz

Beim Taschenfalz läuft der Bogen in eine Falztasche und wird dann durch den Staudruck gefalzt.

Schwertfalz

Zur Herstellung eines Schwertfalzes sind 2 Falzwalzen und 1 Falzschwert erforderlich. Der Falzbogen wird unter das Falzschwert an einen Bogenanschlag transportiert und ausgerichtet. Nach Auslösen der Schwertbewegung schlägt das Schwert den Falzbogen zwischen die Falzwalzen; wo er im Durchlauf gefalzt wird.


Falzarten 1. Wickelfalz
2. Altarfalz
3. achtseitiger Altarfalz
4. Leporello- oder Zickzackfalz
5. Parallelmittenfalz
6. Kreuzfalz

Parallelfalze

Bei der einfachsten Form, dem Parallelfalz, verlaufen alle Falze parallel. Zu den Parallelfalzen gehören der Wickelfalz, der Altarfalz, der Leporellofalz und der der Parallelmittenfalz. Parallelfalze finden häufig bei einfachen Werbedrucksachen Anwendung.

Wickelfalz

Der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil gefalzt werden. Dadurch, dass die Falzung jeweils in die gleiche Richtung geht, ergibt sich die namensgebende Wicklung. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch-Wickelfalz. Ein Dreibruch-Wickelfalz ergibt 4 Blatt bzw. 8 Seiten usw.

Altarfalz

Der Altarfalz, seltener auch Fensterfalz genannt, verdankt seinen Namen der Ähnlichkeit zu dreiteiligen Flügelaltären in Kirchen. Bei dieser Form des Parallelfalzes werden die äußeren Teile des Falzbogens ohne Überlappung nach innen gefalzt. Der Altarfalz hat sechs Seiten, ein zusätzlicher Bruch in der Bogenmitte ergibt den achtseitigen Altarfalz.

Leporello-/ Zickzackfalz oder Z-Falz

Der Leporellofalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere Teile des Falzbogens in wechselnden Richtungen gefalzt werden. Dadurch ergibt sich eine Zickzack-artige Falzung, weshalb diese Form auch Zickzackfalz oder Z-Falz genannt wird. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch- ... Mehr in der Wikipedia




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