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ZEICHEN

- Ein mit menschlichen Sinnen wahrnehmbares Objekt oder Signal, das zur Informationsübertragung dient.  In der Regel muß dazu die Bedeutung eines Zeichens bekannt sein.  Prinzipiell sind visuell (z.B. Schriftzeichen), akustisch und auditiv wahrnehmbare Zeichen zu unterscheiden.


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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Zeichen (Begriffsklärung).

Ein Zeichen ist etwas, das fĂĽr etwas anderes steht. Sprachzeichen sind Grundelemente einer Sprache.

Zeichen (von althochdeutsch zeihhan zeihen, hinweisen), ist dabei allgemein etwas Unterscheidbares, dem eine Bedeutung zugesprochen wird, ein sprachliches Zeichen als Grundelement eines Kommunikationssytems (also auch z. B. Gesten, Gebärden, Laute, Markierungen, Symbole).

Inhaltsverzeichnis

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Der Zeichenbegriff

seit Aristoteles

Zeichen ist im weitesten Sinn alles, was für etwas anderes steht; was als "zuvor Erkanntes zur Erkenntnis eines anderen führt“[1], "eine andere Gegebenheit ... repräsentiert bzw. diese bezeichnet oder darstellt ....“[2], „irgendetwas, das einem anderen, dem Bezeichneten zugeordnet ist“[3]; das, was zu diesem in einer "Verweisbeziehung"[4] steht. „Ein Zeichen zeigt etwas an, d.h. es verweist auf etwas, das außerhalb des Zeichens selbst liegt.“[5] Ein Zeichen „ist alles, was und insofern es dazu dient, etwas anzuzeigen oder kenntlich zu machen“[6].

Zeichen sind „physikalische Dinge“ (Markierungen mit Tinte auf Papier, Tonwellen etc.)[7]. „Was sie zu Zeichen macht, ist die vermittelnde (intermediäre) Stellung, die sie zwischen einem Objekt und einem Zeichenverwender, d.h. einer Person einnehmen.“[8]

Nach Gottlob Frege ist das Zeichen das, was „uns dazu dient, irgendetwas zu bezeichnen, auszudrücken oder zu behaupten“. Es ist „nur ein willkürlich gewähltes Mittel des Gedankenausdrucks, das ganz außerhalb der Betrachtung bleibt. In dieser Stellvertretung liegt der Nutzen der Zeichen“[9].

Grundlage der Zeichentheorie ist der Grundsatz „aliquid stat pro aliquo“ = „Etwas steht für etwas“. „Ein Wesensmerkmal eines Zeichens ist demnach seine Stellvertreterfunktion: Ein Zeichen steht per definitionem „für etwas anderes“, es ist also prinzipiell nicht selbstreferentiell.“[10] Die aliquid-pro-aliquo - Zeichendefinition ist ihrer Formulierung nach ein Grundsatz der mittelalterlichen Scholastik[11], der Sache ... Mehr in der Wikipedia




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