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ZEITUNGS-PAPIER

- Maschinenglattes Druckpapier (40 - 52 g/qm). Sein holzschliffhaltiger Rohstoff wird schon seit langem immer mehr durch Altpapieranteil ersetzt (ca. 75%). Trotzdem muss es die hohen Druckgeschwindigkeiten in den Rotationsmaschinen gut bestehen. Die Zeitungspapiermaschinen gehören mit Breiten von 10 m und mehr zu den größten in der Papierindustrie.


D r u c k b e g r i f f e
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0|9


Das Speziallager Jamlitz bei Lieberose war als Speziallager Nr. 6 eines von zehn Speziallagern der sowjetischen Besatzungsmacht in der sowjetischen Besatzungszone und wurde vom sowjetischen Geheimdienst NKWD im September 1945 auf dem GelĂ€nde und in den Baracken eines ehemaligen Außenlagers des nationalsozialistischen KZ Sachsenhausen eingerichtet. Das Lager bestand bis April 1947.

Inhaltsverzeichnis

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Inhaftierte

Festgehalten wurde im Lager Jamlitz deutsche Zivilbevölkerung, neben ehemaligen Mitgliedern der NSDAP (zur Verhaftung konnte bereits die Mitgliedschaft in HJ oder BDM fĂŒhren) in erster Linie viele willkĂŒrlich Verhaftete, auch Jugendliche, und vor allem politisch Missliebige, die der Errichtung des stalinistischen Systems in der sowjetischen Besatzungszone hĂ€tten im Wege stehen können. In den Propagandaverlautbarungen der DDR wurden die ZustĂ€nde im Lager beschönigt und die Inhaftierten durchweg als „Nazi-Verbrecher“ diffamiert, was nicht den Tatsachen entsprach, sondern eine Zweckbehauptung zur Verdeckung der wahren Gegebenheiten war, nĂ€mlich unter dem Vorwand der „Entnazifizierung“ politisch Unbequeme aus dem Verkehr zu ziehen. WĂ€hrend der DDR-Zeit wurde die Nutzung des Lagers Jamlitz durch die sowjetische Besatzungsmacht verschwiegen. Die Baracken wurden abgerissen und kleinere WohnhĂ€user auf dem GelĂ€nde errichtet.

Haftbedingungen

Das Lager Jamlitz gilt als eines der Speziallager, deren Haftbedingungen verheerend waren. Infolge der bewusst zugeteilten Hungerrationen kam es bei den Inhaftierten neben den Qualen, die der stĂ€ndige Hunger verursachte, zu Krankheiten wie Dystrophie, Ruhr und Tuberkulose, Furunkulose, GĂŒrtelrose und Wasseransammlungen im Körper, die von den FĂŒssen aufwĂ€rts bis in die Lungen stiegen. In diesem letzten Stadium „ertranken“ die Menschen und starben. Ungeziefer, Schmutz, KĂ€lte und Isolation von der Außenwelt waren weitere Faktoren, die dazu beitrugen, dass zeitweilig 60-70 Menschen pro Tag starben. Hinzu kam stundenlanges Stehen bei jeder Witterung wĂ€hrend der tĂ€glichen ZĂ€hlappelle. Rundfunk, Zeitungen, Papier, Schreibmaterialien oder Kontakte zu Angehörigen gab es nicht, sodass die Ungewissheit ĂŒber das Schicksal ihrer Familien die HĂ€ftlinge zusĂ€tzlich zermĂŒrbten. Geschlafen wurde ohne StrohsĂ€cke auf den Brettern dreistöckiger Holzpritschen. SĂ€mtliches Inventar, das sich zur Zeit des Lagers unter NS-Herrschaft in den Baracken befunden hatte, war entfernt worden. In der NĂ€he des Lagereinganges befand sich der Strafbunker. 1-10 tĂ€gige Haft in KĂ€lte, Dunkelheit mit noch weniger Nahrung musste bei „Vergehen“ dort verbracht werden.

Auflösung des Lagers

Bei der Auflösung von Jamlitz wurden 4400 Überlebende in die Lager MĂŒhlberg und in das von der sowjetischen Besatzungsmacht ebenfalls weiterbenutzte ehemalige nationalsozialistische KZ, das Speziallager Nr. 2 in Buchenwald verbracht. Bei der RĂ€umung des Lagers wurden die HĂ€ftlinge unter Bewachung zur Bahnstation Lieberose gefĂŒhrt und dabei von Passanten wahrgenommen, die bei ihrem Anblick weinten oder auch sich eiligst entfernten. Etwa 1000 HĂ€ftlinge wu ... Mehr in der Wikipedia




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