Zellulose ist ein Glucosepolymer
Vereinfachte Darstellung eines Zellulose-Strangs
Ausführlichere darstellung eines Ausschnitts aus der Strukturformel der Cellulose
Die Zellulose (C6H10O5)n (auch Cellulose), ist der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden (Massenanteil 50%) und damit die häufigste organische Verbindung der Erde. Die Zellulose ist deshalb auch das häufigste Polysaccharid. Sie ist ein unverzweigtes Polysaccharid, das aus mehreren Hundert bis zehntausend β-D-Glucose-Molekülen ((1-4)β-glykosidische Bindung) besteht. Cellulose wird in der Plasmamembran gebildet und vernetzt sich untereinander zu fibrillären Strukturen. Die räumliche Anordnung der Cellulosefibrillen wird durch die Mikrotubuli gesteuert.
Inhaltsverzeichnis
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Chemische Eigenschaften
Zellulose ist in Wasser und in den meisten organischen Lösungsmitteln unlöslich. Lösungsmittel wie Dimethylacetamid/Lithiumchlorid oder Dimethylsulfoxid/Tetrabutylammoniumfluorid sowie Ammoniak/Cu2+ (Schweizers Reagenz) vermögen jedoch Zellullose zu lösen. Sie kann durch starke Säuren gespalten werden. Mit konzentrierten Säuren bei erhöhter Temperatur kann die Zellulose zu Glucose abgebaut werden.
Strukturformel
In der Strukturformel der Zellulose ist auffällig, dass der Sauerstoff der gl ... Mehr in der Wikipedia