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ZWEISEITIGKEIT

- In der Natur des Herstellungsprozesses liegende Tatsache, dass (mit Ausnahme bei modernen Duoformern) jedes Papier eine füllstoffreichere Unterseite und eine füllstoffärmere Oberseite hat.


D r u c k b e g r i f f e
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Die symbolische Gewalt ist ein von Pierre Bourdieu entwickelter Begriff. Er meint die verkannte und damit anerkannte Gewalt, mit Hilfe derer die herrschende Sicht der sozialen Welt legitimiert ist.

Der Begriff wird heute vor allem in der Geschlechtersoziologie diskutiert, wobei hier jedoch nur eine spezielle Form symbolischer Gewalt betrachtet wird. Bourdieu unterscheidet im Allgemeinen die symbolische Gewalt von der „nackten Gewalt“. Wann welche Gewalt zur Anwendung kommt, hĂ€ngt vom Stand des KrĂ€fteverhĂ€ltnisses zwischen den beiden Parteien und der Integration und ethischen IntegritĂ€t der sie umgebenden Gruppe ab.

Symbolische Gewalt ist im Handlungsinhalt verborgen, der durch die Ă€ußere Handlungsform in der Praxis verneint wird. Dies geschieht jedoch nicht bewusst in Form eines rationalen KalkĂŒls. Die Gewalt wirkt durch eine Art Komplizenschaft. Sie ist in den Habitus der Akteure verankert: entweder in Dispositionen zum Herrschen oder in Dispositionen zur Unterwerfung.

Symbolische Gewalt kann ihrer symbolischen StĂ€rke beraubt werden, indem die WillkĂŒr, mit der sie wirkt, bewusst gemacht wird, also die Verkennung der Doxa beseitigt wird. In enger Verbindung mit symbolischer Gewalt stehen symbolische Macht und symbolische Herrschaft.

Inhaltsverzeichnis

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Symbolische Macht

Symbolische Macht ist in diesem Zusammenhang eine Macht zur Durchsetzung der Anerkennung der Macht. Die Durchsetzung wird mittels Machtdemonstration durch Vorzeigen erreicht. Hierzu ist wiederum eine Akkumulation von symbolischem Kapital nötig.

Durch symbolische Macht wird die Wahrheit als Macht, als Gewalt, als WillkĂŒr verkannt. Teilweise werden die beiden Begriffe symbolische Macht und symbolische Gewalt synonym gebraucht.

In modernen Gesellschaften ist das MachtverhÀltnis an Stelle von persönlichen Beziehungen in institutionalisierten Positionen verankert.

Symbolische Herrschaft

Diese „sanfte“ Form von Gewalt ist eine Art der AusĂŒbung von Herrschaft und Ausbeutung. Jene symbolische Herrschaft ist leichter durchzusetzen, da sie weniger auf Missbilligung stĂ¶ĂŸt. Ebenso wie die Akkumulation von symbolischem Kapital nur durch eine Arbeit der Verschleierung legitimiert wird, beruht die symbolische Herrschaft, welche als legitim anerkannt ist, auf Verschleierung.


Die mÀnnliche Herrschaft

In seinem Werk „Die mĂ€nnliche Herrschaft“ untersucht Bourdieu eine besondere Form der symbolischen Herrschaft. Zwischen MĂ€nnern und Frauen besteht ein enormer Unterschied in der Wahrscheinlichkeit des Zugangs zum öffentlichen Raum. Ein betrĂ€chtlicher Teil der Frauen ist vom öffentlichen Raum ausgeschlossen. Weiterhin sind Frauen im öffentlichen Raum systematisch unterhalb der MĂ€nner positioniert. Dies ist auf die Sozialisation innerhalb einer Gesellschaft zurĂŒckzufĂŒhren, in denen der geschlechtliche Habitus ausgeprĂ€gt wird. Hieraus ergibt sich di ... Mehr in der Wikipedia




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